Sonntag, 28. September 2014

'Was muss man im Cafe?...

Nur sein. Man kann fast alles, aber man muss fast nichts. Das Cafe ist ein Freiheitsraum. Der Mocca ist nur der Eintrittspreis.' sagte einst Hans Weigel, ein Wiener Schriftsteller und Theaterkritiker.



Und dieses Gefühl von Sich-Treiben-Lassen habe ich im Cafe Central in der Gilmstraße. Das Kaffehaus gibt es bereits seit 1884 und so kommt es, dass bereits meine Uroma dort ihren Nachmittag verbrachte. Das Ambiente erinnert an ein Altwiener Kaffeehaus mit seinen hohen Decken, Mamorsäulen und prächtigen Kronleuchtern. 


Neben vielen Kaffeespezialitäten, Kuchen und Tees, gibt es auch eine warme Küche und eine wechselnde Tageskarte. Von Oktober bis April findet jeden Sonntag ab 19:30h ein Pianoabend statt.



Alt und jung, arm und reich, verliebte und einsame treffen sich dort, es passt zu jeder Gelegenheit. Ich bin gerne alleine dort mit einem Buch oder Skizzenheft, trinke meinen riesigen Café au lait, vergesse für einige Stunden die Zeit und bin einfach nur.

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